NEGZ Brown-Bag-Meetings

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Ein informeller Austausch zwischen Kollegen und Geschäftspartnern, bei dem jeder Teilnehmer sein eigenes Essen mitbringt. Der Begriff geht auf die braunen Papiertüten – die sogenannten Brown Bags – zurück, in dem die Teilnehmer ihr Mittagessen transportieren.

21. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

KI & Data Analytics als Instrumente der evidenzbasierten Politikgestaltung

 

Coming soon 

19. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Data Sharing und Datenmanagement von Morgen: Wissenschaftliche Perspektiven und Handlungs-empfehlungen des Projekts EcoDM

 

Ein gelungenes Datenmanagement für das Teilen von Daten (datasharing) ist zu einer wichtigen Erfolgsbedingung für die gelungene digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung geworden. Datennützen und schützen ist die Devise, um die in den Daten verborgenen Wissensschätze fruchtbar zu machen. Wie kann dies aber gewährleistet werden?

„Die Vision des Projekts EcoDM ist, Diskurse zum digitalen Datenmanagement über Domänen und Fächergrenzen hinweg anzuregen. Der Fokus liegt hierbei auf den Bereichen Wissenschaft, öffentlicher Sektor, Wirtschaft und Qualifizierung – vier Bereiche, die zwar entscheidende digitale Datenproduzenten sind, aber erstmalig durch das Projekt EcoDM an einen Tisch gebracht werden.“ Forschende aus dem Projekt EcoDM haben sich intensiv mit der Frage beschäftigt, was u.a. die öffentliche Verwaltung tun muss, um über Organisations- und Verbandsgrenzen hinweg das Teilen von Daten zu ermöglichen. Die Erkenntnisse ihrer Arbeit mit Bezug zur öffentlichen Verwaltung werden die Konsortialpartner exklusiv für das NEGZ präsentieren. 

 

Referent*innen: 

Dr. Christoph Bruch - Helmholtz Open Science Office, Helmholtz-Gemeinschaft,

Henriette Senst - Zentrale Wissenschaftliche Dienste, Deutsches Archäologisches Institut,

Prof. Dr. Heike Neuroth, Fachbereich Informationswissenschaften, FH Potsdam

15 Jahre interkommunale und länderübergreifende Zusammenarbeit in der Metropolregion Rhein – Rückblicke, Einblicke und Ausblicke

 

Die öffentliche Verwaltung bildet zusammen mit einem komplexen System öffentlicher Infrastrukturen das grundlegende „Betriebssystem“ unserer Gesellschaft. Daher gehört die Förderung und Entwicklung einer leistungsfähigen und intelligent vernetzten Verwaltung bereits seit 2006 zu den strategischen Handlungsfeldern der länderüber-greifenden Regionalentwicklung in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). Im Jahr 2010 haben die Bundesländer der MRN (Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz) dann hier gemeinsam mit dem Bund/BMI das Modellvorhaben „Kooperatives E-Government in föderalen Strukturen“ auf den Weg gebracht. Auf der Grundlage der mit diesem Vorhaben geschaffenen einzigartigen Kultur bzw. institutionellen Struktur der länder- und ebenenübergreifenden Zusammenarbeit (15 Stadt- und Landkreise, 150 Kommunen) gehört die MRN seit Jahren bundesweit zu den Vorreitern im Bereich der aktiven Gestaltung der digitalen Transformation im Bereich der öffentlichen Verwaltung. Im März 2021 haben die Bundesländer der MRN beschlossen, das Modellvorhaben bis 2025 zu verlängern sowie die konkrete interkommunale Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und zu professionalisieren. Anlässlich eines zum Ende des Jahres anstehenden „Stabwechsels“ in der Gesamtverantwortung des Vorhabens berichtet Marco Brunzel im Rahmen eines „Werkstattberichts“ über seine Erfahrungen und Erkenntnisse und stellt Bezüge zu aktuellen Entwicklungen in Bereich Branchenorientiertes E-Government bzw. Kooperative Dateninfrastrukturen (z.B. Dresdner Forderungen, regionale Datenwerke, Smart City / SmartRegion) her.     

 

Referent:

Dipl.-Ing. Marco Brunzel 

15. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Smart City – Strategien und Erfahrungen aus kommunaler Sicht

 

Smart-City-Konzepte werden häufig technologiezentriert wahrgenommen. Dabei können durchaus auch

dystopische Bilder aufkommen: von einer hochstandardisierten Stadt und ihren Einwohnern, die in

übergriffigem Ausmaß gesteuert werden. Als Gegengewicht steht ein menschzentriertes und partizipatives

Smart-City-Konzept. Hier werden Einwohner intensiv in Strategiebildung, Konzeption, Umsetzung und

Weiterentwicklung eingebunden. Das Brown-Bag-Meeting adressiert die Erfahrungen der Kommunen

bezogen auf Smart-City-Zielstellungen, Herangehensweisen und Projekten.

Referent*innen: 

Ralf Sagroll, Stadt Frankfurt am Main, Leiter der Stabstelle Digitalisierung

und

Sabine Möwes, Stadt Köln, Leiterin der Stabstelle Digitalisierung

13. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Können behördliche Algorithmen subsumieren? – Kritische Analyse der von der Finanzverwaltung zum Einsatz kommenden elektronischen Risikomanagementsysteme

Für die Gesellschaft und die Unternehmen bieten sich durch die Digitalisierung immense Chancen. Ebenso kann der Staat im Allgemeinen und die Finanzverwaltung im Besonderen den digitalen Wandel nutzen, um sich vor allem durch eine zunehmende Serviceorientierung unter Rückgriff auf die neuen digitalen Möglichkeiten, zu einer moderneren Verwaltung zu entwickeln.

Allerdings stellt dieser Umbruch eine stetige Herausforderung für den Gesetzgeber dar, der diesem mit geeigneten Gesetzen begegnen muss. Dabei spiegelt das Steuerverfahrensrecht die jeweils vorherrschenden technischen Gegebenheiten bei Erlass der Gesetze wider, sodass nunmehr in der Abgabenordnung eine vollautomatische und ausschließlich automationsgestützte Fallbearbeitung auf der Basis der Risikomanagementsysteme kodifiziert wurde. In diesem Kontext drängt sich die Frage auf, ob die gegenwärtig eingesetzten behördliche Algorithmen subsumieren können.

 

Referent: 

Dr. iur. Christoph Schmidt

11. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Anwendungspotenziale der Blockchain-Technologie in Prozessen der Finanzverwaltung

 

Vorgestellt werden Blockchain-basierte Informationsarchitekturen zur Automatisierung ausgewählter Prozesse in der Finanzverwaltung.

 

Referenten: Alessandro Benke (DFKI), Peter Fettke (DFKI), Robert Müller (FerrumTax)

9. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

KI konsequent zur (digitalen) Transformation der Rechtssetzung, -Anwendung und -Sprechung nutzen – auch die Chance zur Reduktion des Machtgefälles zwischen Rechtskundigen und Laien

Vorgestellt wird eine ganzheitliche realistische Vision der durchgängigen KI Unterstützung vom Gesetzgebungsprozess bis hin zu Services oder Anforderungen der Verwaltung für Bürger und Unternehmen. Eingeschlossen sind auch mit Verwaltungsleistungen verknüpfte Informationen aus Sozialsystemen und Finanzwirtschaft. Der Nutzen für die Transparenz in Politik und Öffentlichem Bereich, Bürger und Unternehmen ist genauso Thema wie im Schnelldurchflug die praktischen Konsequenzen für die künftige Planung der digitalen Architektur in Deutschlands Verwaltung.   

Referent: Dr. Roland Heuermann, Strategieberater Fa. Computacenter

Basierend auf der Verfügbarkeit von Daten und entsprechender Rechenkapazität können immer mehr kognitive Aufgaben auf Computer übertragen werden, die selbstständig lernen, unser Verständnis zu verbessern, unsere Problemlösungskapazität zu erhöhen oder uns einfach helfen, uns an Zusammenhänge zu erinnern. Maschinen mit Künstlicher Intelligenz (KI) finden immer mehr Nischen, wo sie unsere individuellen Fertigkeiten ergänzen und unsere Fähigkeiten erweitern können. Der Vortrag zeigt an konkreten Anwendungen auf, wie Wissensgraphen als Grundlage für ein Corporate Memory eingesetzt werden können und individualisierte „Informationsbutler“ als damit verbundene assoziative Gedächtnishilfen alle relevanten Informationsbausteine im Kontext von Interessen, Aufgaben und Prozessen bereitstellen. Damit wird skizziert, wie die Fähigkeit auch auf den Gesamtbestand der Rechtsregeln (Gesetze, Verordnungen) angewendet und komplexe Inhalte auch für Laien zugänglich gemacht werden können.

Referent: Prof. Dr. Prof. h.c. Andreas Dengel, geschäftsführender Direktor DFKI Kaiserslautern, Leiter des Forschungsbereichs Smart Data & Knowledge Services am DFKI sowie des DFKI Deep Learning Competence Centers 

7. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Blockchain in der Bauprüfung

Dr. Johannes Hinckeldeyn, Technische Universität Hamburg, stellt die Kurzstudie „Untersuchung der Einsatzfähigkeit von Blockchain-Technologie für die Bauprüfung“ vor. Die Einsichtnahme in Grundstücks- und Gebäudedaten ist schwierig zu koordinieren. Ein möglicher Interessent muss sich dazu mit dem Eigentümer und dem Bauamt abstimmen. Um einen sicheren Zugriff über das Internet zu bieten, wurde ein Blockchain Prototyp entwickelt, welcher die Einsicht in die Gebäudeakte ermöglicht ohne die Datensouveränität von Bauämtern und Eigentümern zu verletzen.

5. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

OZG-Update Schleswig-Holstein: OZG-Umsetzung durch und für die Kommunen in Schleswig-Holstein

Die OZG-Umsetzung mittels des EfA-Prinzips ist für Kommunen, die über eine heterogene IT-Infrastruktur verfügen und heterogene Prozesse zur Bearbeitung von Leistungen anwenden, eine Herausforderung. Wie die OZG-Umsetzung trotzdem gelingt, erläutern

Dr. Sönke E. Schulz, Schleswig-Holsteinischer Landkreistag, und Dr. Philipp Willer, IT-Verbund Schleswig-Holstein.

3. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

OZG-Update: Sind wir auf dem Erfolgspfad? 

In den Medien wird viel darüber spekuliert, ob die OZG-Umsetzung nach dem Einer-für-Alle-Prinzip klappen wird. In seinem Vortrag stellt Jörn Riedel (CIO der Freien und Hansestadt Hamburg, Vorstandsmitglied NEGZ) die wichtigsten Erfolgsfaktoren dar und bewertet den aktuellen Stand.

1. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Interoperabilität von Smart City-Datenplattformen

Die Autoren, Matthias Buchinger, Peter Kuhn, Dian Balta (fortiss), sowie ein Praxispartner der bis dato veröffentlichten NEGZ Kurzstudie "Interoperabilität von Smart City-Datenplattformen" werden über die Bedeutung von Interoperabilität im Smart City-Kontext sprechen und die auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche und Experteninterviews formulierten Handlungsempfehlungen darlegen.

20. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Die Zukunft des Datenteilens und die öffentliche Verwaltung: "Der Entwurf eines Daten Governance Gesetzes"

 

Kann das Recht durch die Schaffung von Organisation und Infrastruktur in der Verwaltung, neuer Geschäftsmodelle und innovativer Governance das Teilen von Daten erleichtern? Kann es jenseits des Schutzes von Daten auch das Nutzen von Daten ermöglichen? Das vorläufig konsentierte Entwurf eines Daten Governance Gesetzes ist ein wesentlicher Eckpfeiler der Europäischen Daten-strategie und will ein vertrauenswürdiges rechtliches Regime zum Teilen von Daten errichten. Dabei soll der Verwaltung u.a. ermöglicht werden, auch Daten zur Wiederverwendung bereitzustellen, selbst wenn sie dem Urheber- oder Daten-schutzrecht unterliegen.

Prof. Dr. Angelika Niebler hat diesen Entwurf im Europäischen Parlament als Berichterstatterin begleitet und gibt Auskunft über die Ziele und den Inhalt des Gesetzes. Sie schildert, was auch auf die deutsche Verwaltung zukommen wird und wo die Potentiale des neuen Rechtsrahmens zum Teilen von Daten liegen.

Referentin: 

Prof. Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments

Moderation und Organisation:

Professor Dr. Christian Djeffal, TUM School for Social Sciences and Technology, Technische Universität München

18. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Die Digitalisierung von Verwaltungs-leistungen – Die Sicht der Finanzverwaltung

Für die Gesellschaft und die Unternehmen bieten sich durch die Digitalisierung immense Chancen. Ebenso kann der Staat im Allgemeinen und die Finanzverwaltung im Besonderen den digitalen Wandel nutzen, um sich vor allem durch eine zunehmende Serviceorientierung unter Rückgriff auf die neuen digitalen Möglichkeiten, zu einer moderneren Verwaltung zu entwickeln. Allerdings stellt die zunehmende Komplexität des materiellen Steuerrechts die zentrale gegenwärtige Herausforderung der Automation für allen Beteiligten dar. Mit dem Vortrag soll prägnant aufgezeigt werden, dass – ungeachtet der zu konstatierenden Herausforderungen – die Digitalisierung erhebliches Potenzial besitzt, um zu einer besseren Gesetzgebung beizutragen.

 

Referenten: Prof. Dr. iur. Christoph Schmidt

Wie Pommes ohne Ketschup: Digitalisierung ohne Process Mining – auch in der Verwaltung

 

Grundlage des Vortrags mit anschließender Fragerunde ist eine Kurzstudie, die Möglichkeiten und Grenzen von Process Mining in der öffentlichen Verwaltung beleuchtet. Bei dieser Technologie und Methode bilden strukturierte Datenquellen in Organisationen die Grundlage eines laufenden Abgleichs von Ist- und Soll-Prozessen. Durch Process Mining-Software generierte Visualisierungen ermöglichen es wiederum, Optimierungspotenzial aufzudecken – abteilungsintern und -übergreifend. Das Ziel ist klar: Die Ressourceneffizienz sowie der Nutzen sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für interne Mitarbeitende soll sich verbessern. Als Fallstudienpartner konnte eine Abteilung des Bezirksamts Neukölln in Berlin gewonnen werden, die Teil der Prozessuntersuchung und der strukturierten Interviews mit Beteiligten ist.

 

Beim Brown-Bag-Meeting geben Prof. Dr. Frank Morelli, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Pforzheim, und Sobiah Abdullah, Masterandin des Studiengangs Master Information Systems (MIS), erste Einblicke in die bald abgeschlossene Studie.

14. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Konkrete Umsetzung von Blockchain-Projekten mit Hyperledger - Potenziale im Steuerrecht

 

Für die Blockchain-Technologie werden vielfältigste Potenziale in unterschiedlichsten Branchen identifiziert. Dies gilt auch für den Bereich des Steuerrechts, in dem seit mehreren Jahren Potenziale beschrieben werden.

Doch wie kann eine konkrete technische Umsetzung von Use-Cases erfolgen? 

Inzwischen wurden erste Piloten bzw. Produkte im Bereich des Steuerrechts entwickelt. Zur Umsetzung von Use-Cases kann auf die inzwischen dominanten Corporate state-of-the-art Blockchain-Konzepte von Hyperledger zurückgegriffen werden. Abhängig von Stakeholdern und Datenschutzanforderungen lassen sich unterschiedliche Instrumente einsetzen und kombinieren. Allgemein bietet Hyperledger eine geeignete Umgebung zur Umsetzung von Blockchain-Anwendungen, auch im Steuerrecht. Zur Identifizierung sowie Realisierung von Blockchain Use-Cases ist daher ein technologisches Grundverständnis notwendig.

 

Der Vortrag gibt einen Überblick zu technischen Möglichkeiten des Hyperledger Projekts und analysiert den Einsatz in verschiedenen Use-Cases.

 

Referent: Dr. iur. Robert Müller LL.M.

12. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Digitalisierungsministerium jetzt - oder (besser) nie?!

Digitalisierungsministerium ja oder nein? Aber vor allem wie konkret? Zu diesen Fragen haben das Stein-Hardenberg-Institut und die ]init[ AG die Studie

„Digitalisierungsministerium jetzt – oder (besser) nie?!“  veröffentlicht. 

Sie haben untersucht, in welchem Portfolio-Zuschnitt die Einrichtung eines Digitalisierungsministeriums erfolgversprechend ist und wie das Ministerium selbst sowie die Governance ausgestaltet sein sollte.

Auf der Grundlage von Fallbeispielen aus verschiedenen Bundesländern und zahlreichen Experteninterviews mit Entscheider:innen aus Politik und Verwaltung wurden Erfolgsfaktoren eines Digitalisierungsministeriums identifiziert. Mit ihren Thesen legen die Autor:innen einen praxis- und gestaltungsorientierten Beitrag vor, wie ein Digitalisierungsministerium schnell arbeitsfähig wird und die größte Wirkung erzielen kann.

 

In diesem Brown-Bag-Meeting haben Sie die Möglichkeit, die Thesen der Studie zu erfahren und mit den Autor:innen der Studie 

„Ein Digitalministerium jetzt – oder

(besser ) nie?“ zu diskutieren. 
Diese kann auf der Seite des SHI oder von ]init[ heruntergeladen werden.

 

Referenten:

Harald Felling, CEO ]init[ AG,

Sirko Hunnius,

Deputy Director Consulting ]init[ AG

10. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

E-Government-Gesetzgebung von Bund und Ländern im Vergleich

 

Im Sinne von Effizienz, Verlässlichkeit und Bürgernähe der Verwaltungsdigitalisierung sollten – bei Berücksichtigung regional unterschiedlicher Rahmenbedingungen – möglichst einheitliche Regeln für den digitalen Zugang zur Verwaltung das Ziel der E-Government-Gesetzgebung sein. Neben technikneutralen Formulierungen, Ausschöpfung der IT-Potentiale und Vermeidung überflüssiger Bürokratie müssen die Prinzipien der IT-Sicherheit und des Datenschutzes gewahrt bleiben sowie ein Höchstmaß an digitaler Verwaltungstransparenz als Leitlinien der Gesetzgebung gelten.

 

Referent, Autor der NEGZ Kurzstudie „E-Government-Gesetzgebung von Bund und Ländern im Vergleich und Best-Practice-Leitlinie“

Prof. Dr. Wilfried Bernhardt

Staatssekretär a.D., Rechtsanwalt (Partner) bei Büsing, Müffelmann & Theye Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB und Notare

8. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Digitalisierung der Gesetzgebung

Können Gesetze durch Domänen-spezifische Sprachen (DSLs) dargestellt werden und erlauben dann eine automatisierte Auswertung? Wie kann man aus so modellierten Gesetzen natürlichsprachliche Gesetzesfassungen generieren? Welche Vorteile ergeben sich daraus für unterschiedliche Benutzergruppen? Und welche Rahmenbedingungen sind notwendig?

 

In diesem Brown-Bag-Meeting haben Sie die Möglichkeit nach einem kurzen Input gemeinsam mit den Studienautoren der NEGZ Studie zur "Digitalisierung der Gesetzgebung zur Steigerung der digitalen Souveränität des Staates" über die Annäherung von IT Systemen an die durch den Gesetzgeber gewollte Gesetzesregelung zu diskutieren.

 

Referenten: Janos Standt (mgm technology partners), Prof. Bernhard Rumpe (RWTH Aachen)

6. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Kurzstudie Künstliche Intelligenz und Übersetzung

Prof. Dr. Christian Djeffal und Antonia Horst, Technische Universität München, stellen ihre Kurzstudie „Übersetzung und Künstliche Intelligenz in der Öffentlichen Verwaltung“ vor. Zwei Anwendungsbereiche in der Öffentlichen Verwaltung – die Fremdsprachenübersetzung und Übersetzungsanwendungen zur Förderung der Inklusion –  werden betrachtet und die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen erläutert. Dazu werden zwei Stakeholder aus diesem Bereich aktuelle Entwicklungen kommentieren und auf die Kurzstudie reagieren. Im Anschluss freuen wir uns auf eine rege Diskussion im Plenum und Ihre Eindrücke, Fragen und Statements zu diesem Thema.

4. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

EfA - nur Chancen oder auch Grenzen? 

Welche Hürden stehen im Weg? Welche Chancen werden realisiert?"

Impuls + Diskussion entlang von Bafög Digital

„Einer für alle“ Services versprechen viele Vorteile für flächendeckende und nutzerfreundliche Realisierung digitaler Verwaltungsleistungen im Kontext der OZG Umsetzung. Aber welche Hürden sind dabei zu bewältigen, und welche Chancen lassen sich wirklich realisieren? Anhand der Umsetzungserfahrungen mit Bafög Digital machen Peter Greisler, Unterabteilungs-leiter im BMBF, und Harald Felling, CEO der ]init[ AG den Praxischeck.

2. NEGZ Brown-Bag-Meeting 

Neue Datenorientierung im Kontext öffentlicher Auftragswahrung

Die Autoren – Prof. Tino Schuppan und Stephan Löbel (SHI) – sowie einer der Initiatoren der bis dahin veröffentlichten NEGZ Kurzstudie "Datenorientierung im Kontext öffentlicher Aufgabenwahr-nehmung" – Marco Brunzel (Metropolregion Rhein-Neckar) – werden darüber diskutieren, welche Herausforderungen aber auch Potenziale sich mit der Neubewertung von „Daten als Rohstoff“ für die Gestaltungsverantwortung im öffentlichen Sektor sowie mit der Arbeitsteilung im föderalen Mehrebenensystem verbinden lassen.